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Aktionsmonat "ALLTAG INKLUSIVE" April 2026

Veranstaltungen Mittwoch, 15. April, 17:00 Uhr - Donnerstag, 23. April, 18:00 Uhr -Montag, 27. April, 17:00 Uhr im Schulmuseum Bremen

Mittwoch, 15. April, 17:00 Uhr - „Das Einmaleins der Schulgeschichte“
Führung für Gehörlose durch das Schulmuseum Bremen

Donnerstag, 23. April, 18:00 Uhr - „Bremer Schulgeschichte inklusive. Von der Separation zum gemeinsamen Lernen“
Gesprächsrunde im Schulmuseum

Als Einführung werden historische Schlaglichter zur Entwicklung der Inklusion an Bremer Schulen vorgestellt. Sie zeigen sich in ihrer Entwicklung nach 1945 als vielschichtiger Prozess und werden durchaus kontrovers diskutiert. Die Universität, einzelne Schulen, Elternverbände, Gewerkschaften Fachverbände und auch die Schulbehörde sind engagiert beteiligt.
Welche Modelle zeigten sich an Bremer Schulen im Verlauf der Schulgeschichte? Wie hat sich der Blick auf schulische Teilhabe entwickelt? Darüber möchten wir an diesem Abend ins Gespräch kommen. Mit Georg Schweppe, langjähriger Leiter der Schule an der Fritz-Gansberg-Straße und Vorsitzender des Fachverbandes für Behindertenpädagogik in Bremen.
Eintritt: kostenfrei
Schulmuseum Bremen, Auf der Hohwisch 61-63, 28207 Bremen
www.schulmuseum-bremen.de

Montag, 27. April, 17:00 Uhr - „Schulgeschichte in Leichter Sprache“
Führung für Schulklassen und Gruppen im Schulmuseum

„Alltag inklusive“: Museen für Alltagsgeschichte rufen Aktionsmonat für Inklusion ins Leben

Logo Bremer Museen für Alltagsgeschichte

Im April laden die Bremer Museen für Alltagsgeschichte unter dem Motto „Alltag inklusive“ zu einem gemeinsamen Aktionsmonat ein. Ziel der über 20 Veranstaltungen ist es, die kulturelle Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen zu stärken und Barrieren abzubauen.

Während des Aktionsmonats, der vom 09. bis 30. April stattfindet, bieten die teilnehmenden Häuser ein vielfältiges Programm mit inklusiven Führungen und Mitmach-Angeboten. Dazu gehören Führungen in Einfacher Sprache, Telefon- und Tastführungen, Themenabende sowie weitere barrierearme Vermittlungsformate. Durchgeführt werden die Veranstaltungen in den Museen des Arbeitskreises: Adern der Stadt, Altes Pumpwerk, Dom-Museum, Hafenmuseum, Krankenhaus-Museum, Rundfunkmuseum, Schulmuseum Bremen, Tischlerei-Museum und dem WUSEUM.

Die Museen verbinden mit dem Aktionsmonat „Alltag inklusive“ das Ziel, nicht nur punktuelle Angebote zu schaffen, sondern die Möglichkeiten inklusiver Formate stärker in der Fokus zu rücken und langfristig zu etablieren. Eine Übersicht aller Termine und Angebote finden Interessierte unter Aktionsmonat Alltag Inklusive

Über die Bremer Museen für Alltagsgeschichte: Die Museen verbindet ein ganz besonderer Blick auf die Aspekte der Alltags- und Kulturgeschichte der Hansestadt. Dazu zählen Ausbildung und Arbeitsalltag, Glauben, Kranksein, die Bedeutung der öffentlichen Infrastruktur und der Rundfunktechnik oder aber die identitätsstiftende Rolle des Fußballs. Um diese Vielfalt der Alltagsgeschichte gemeinsam zu präsentieren, haben sich die beteiligten Häuser zu einem Arbeitskreis zusammengefunden, der bereits seit 20 Jahren gemeinsame Veranstaltungen und Ausstellungen organisiert. Mit dem erstmalig ausgerufenen Aktionsmonat wollen die Museen ein Zeichen für Vielfalt, Teilhabe und ein offenes Kulturverständnis setzen.